Lernblockaden als Schutz vor Gefahr


sind durch spezifische belastende Erfahrungen entstanden. Prüfungsängste sind nur eine Form davon. Im Wortsinn handelt es sich um Vorgänge, bei denen der Zugriff auf vorhandene Ressourcen blockiert ist.

Wenn solche Lernblockaden vorliegen, führt Üben in der Regel zu einer Verschärfung des Problems, weil sozusagen in die Blockade hinein geübt wird mit dem Ergebnis, dass die Blockade verstärkt wird, indem trotz vielen Übens keine Verbesserungen erzielt werden können. Die nahe liegende Schlussfolgerung: Ich bin zu blöd!

Lernblockaden und Grundüberzeugungen

Indem Lernblockaden in Grundüberzeugungen umformuliert werden, werden sie generalisiert. D.h. ich gehe schon mit Hilfe der Grundüberzeugung mit der entsprechend negativen Erwartungshaltung in die Lern- oder Prüfungssituation hinein, die dann auch noch diese Erwartung bestätigt. Was wir unter dem Begriff der Lernblockaden deutlich erkennen können, dass sich hier verschiedene Grundüberzeugungen mit Ängsten mischen und so nahezu unbeeinflussbar werden.

Lösen von Blockaden

Erst wenn die Blockaden gelöst sind, wird Üben wieder sinnvoll. Die dem zugrundeliegenden eigenen lebensgeschichtlichen Erfahrungen haben im inneren System so hohe Belastungen erzeugt, dass sie wirken, als wären sie lebensbedrohlich. Deshalb lassen sie sich auch nur mit Hilfe von stressreduzierenden Methoden angehen. Erst wenn die Blockade gelöst ist, ist Üben wieder sinnvoll.

Es gibt auch einen umfangreicheren Artikel zum Thema Lernblockaden.

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