Kommunikation


In Zeiten von Unsicherheit suchen wir nach Sicherheit. Diese gibt es aber gerade nicht. Wir alle sind gezwungen, uns auf der Basis von Nicht-Wissen zu orientieren und Entscheidungen zu treffen (s. hierzu die Sendung von Scobel in 3sat). Über das Virus ist so wenig bekannt, dass wir über die Auswirkungen spekulieren müssen. Sicher ist, dass es in Teilen der Welt eine Übersterblichkeit gegeben hat, die ihresgleichen sucht.

Coronale Auswirkungen


Vorgänge emotionaler Entfremdung tauchen in diesen Zeiten immer wieder auf: Um Situationen zu bewältigen, nehmen wir häufig ‚Abstand von unseren Gefühlen. Aufgrund der sozialen Gesamtsituation waren bestimmte Bedürfnisse nicht zugelassen, wie das Bedürfnis nach Nähe und folglich haben wir uns die zugehörigen Gefühle von Traurigkeit, Enttäuschung, Verzweiflung, etc. nicht zugelassen. Die Gefühle hätten kein Gegenüber gehabt und es wäre zu schwer gewesen, mit diesen Gefühlen allein zu sein. Viele von uns haben Gefühle von Angst, Wut und Traurigkeit übersprungen, um damit gleich in der Resignation zu landen. Das ist der beste Weg, den Schmerz nicht mehr wahrnehmen zu müssen.

Emotionale Entfremdung in Corona-Zeiten



Home Office in Zeiten von Corona ermöglicht es vielen Firmen und Menschen ihrer Arbeit nachzugehen und gleichzeitig das notwendige Social Distancing einzuhalten. Vorteile wie Zeitersparnis, Flexibilität, Work-Life-Balance und auch das Arbeiten in Quarantäne stehen Nachteilen wie dem Fehlen von sozialen Kontakten, Ablenkung, wenig Abwechslung und Vermischung von Beruf und Privat gegenüber.

Homeoffice in Zeiten von Corona




Wie sensibel sind wir momentan für unser Empfinden? Die Nachrichten, die Verunsicherung, die neuen Verhaltensweisen und Rücksichtnahmen erfordern neues Verhalten. Dem kann mit Neugierde und Interesse begegnet werden oder mit Angst, Vorsicht und Unsicherheit. Sind die Nachrichten und die Herausforderungen irritierend, bedrückend, lähmend oder ist es zu Hause einengend, weil die ganze Familie da ist: Mit einfachen Methoden lässt es sich vielleicht schon verbessern.

Die Weite in der Enge – die Möglichkeiten in den ...





Wir haben kein Mittel gegen eine Covid19-Infektion, aber wir können unser Immunsystem allgemein in den bestmöglichen Zustand versetzen. Dadurch kommen wir besser mit einer Infektion zurecht, sollten wir uns infizieren. Ängste sind ein Feind des Immunsystems. Dabei werden Stresshormone ausgeschüttet, die allgemein, wenn die Ängste länger andauern, das Immunsystem schwächen. Gerade deshalb brauchen Menschen, die ganz viel Angst haben vor einer Infektion, viel Unterstützung, um die Ängste zu minimieren und damit dem Immunsystem eine bessere Chance zu geben.

Corona-Krise – Angst – Immunsystem



Was sollen Menschen tun, die ob der Kontaktsperren zunehmend panikartig reagieren und so nicht zur Ruhe kommen können? Es gibt in der Tat genügend Menschen, die aufgrund früherer traumatisch erlebter Verlassenheit auf die aktuelle Situation mit Panik reagieren oder kurz davor sind. Dabei hilft es nicht, solchen Menschen zu sagen: "Stellen Sie sichnicht so an", "Es ist doch halb so schlimm". Dies ist ein emotionalen Vorgang, der willentlich nicht unterbrochen werden kann.

Hilfe in der Corona-Krise Part 6