Depression – was ist das?


„Depressionen sind nach Erkältungen inzwischen der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen.“ Damit zitiert der Spiegel in seiner Ausgabe 5/2015 den Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse. Bei einer Depression „leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände (…).“ (ICD 10)

Die depressiven Symptome können sich zeigen bei einer Erschöpfungsdepression wie dem Burnout, aber auch als Folge einer traumatischen Belastung. Die gedrückte Stimmung, der verminderte Antrieb, die Schlafstörungen, die Selbstwertproblematik können als Folge beider Ausprägungen auftreten, also als Folge von psychischem Stress, der beim Trauma noch mit einer entsprechenden äußeren Einflussnahme zusammengeht wie gewaltsame Einwirkungen durch andere (dies kann auch ein Unfall sein oder schwere Krankheit) sowie sexuell-gewaltsame Übergriffe.

Jede Art von professioneller Begleitung ist hierbei eine Hilfe, wenn die Hilfspersonen entsprechend qualifiziert sind.

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