Stressentkopplung im Teamcoaching / Teamtraining – ein Fallbeispiel


Während eines Teamcoachings / -trainings brechen bei einer Teilnehmerin alte Wunden auf und sie greift verbal ihre Kolleginnen an. Diese reagieren mit Empörung und Wut. Die Vehemenz auf beiden Seiten ist derart groß, dass die Situation entgleist und die Fronten sich verhärten. Ein Zuhören, ein miteinander reden oder ein “Fair fight” sind nicht mehr möglich. Es fehlt die Bereitschaft. Die Teilnehmer wollen das Teamcoaching abbrechen, auch weil diese Situationen im betrieblichen Alltag wiederholt vorgekommen sind.

Ich frage die Gruppe ob sie mit einem Experiment einverstanden wären. Mit dem “Ja” initiiere ich eine Pause und kümmere mich um die eine Mitarbeiterin. Im Gespräch kommen wir unter Einsatz des Muskeltests dem Dilemma aus der Familiengeschichte auf den Kern. Ich löse das Thema von der Gruppe und entkopple, so dass der Stress bei ihr sofort sinkt. 
Die Teilnehmerin ist derart erleichtert, dass sie bereit ist, vor die Gruppe zu treten und ihr Dilemma zu schildern.
 Der Gruppe hilft das nur bedingt, da alle unter der Situation leiden.

Ich entschließe mich, eine Gruppenentspannung und -entkopplung per Traumreise durchzuführen.
 Die Wirkung war auch für mich in dieser Form überwältigend: Wir sind in gelöster Stimmung gemeinsam zum Mittagessen gegangen, haben danach ein Gruppenfoto geschossen und haben das Teamcoaching mit konstruktiven Ergebnissen und Maßnahmen abgeschlossen.
 Wie ich die Situation ohne rompc® gemeistert hätte, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, so war es erfolgreich!

Wie ist nun die Wirkung im Teamcoaching zu erklären?

Als erstes hat die Beziehung zwischen mir, der Gruppe und den einzelnen Mitgliedern gestimmt. Es war also eine positive Beziehungserfahrung, die das Vertrauen gestärkt hat. Des Weiteren gab es auf allen Seiten einen enormen Leidensdruck, der die Einstellung beeinflusste: „Es kann nur und es muss besser werden.“

Wenn ich jetzt die Erfolgsformel für Veränderung betrachte: “Wille * Anziehungskraft des Ziels * Machbarkeit * Wissen der nächsten Schritte > dem Aufwand”, so kann ich jeden einzelnen Punkt abklären.

Den Willen jedes Einzelnen hab ich mir abgeholt und seine Bereitschaft und sein Verständnis erfragt.

Bei dem Leidensdruck hatte der sehnliche Wunsch nach Veränderung fast jedes Ziel attraktiv gemacht, Hauptsache, es ändert sich. Das birgt natürlich die Gefahr, das Ziel nicht ausreichend zu bearbeiten und so einen vermeintlich faulen Kompromiss zu erzeugen.

Fazit zur Stressentkopplung

Durch die Entstressung mit rompc® in der Einzelarbeit, wie auch in der Gruppenarbeit, wurde der Aufwand der Veränderung als geringer empfunden und so ein verstärkter Glaube an die Machbarkeit erreicht. Dies erleichterte mir die Arbeit mit der Gruppe bzgl. der Zielvorstellung und ich konnte mich auf die konkreten nächsten Schritte konzentrieren.

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