Home-Office im Alltag – Chancen und Herausforderungen


Auszug aus dem Text von Alexandra Carstens über Chancen und Herausforderungen von Home-Office im Alltag, einer theoretischen Abhandlung mit Selbstbehandlungsritualen, in: „Veränderung in unsicheren Zeiten“ herausgegeben von H.-G. Andersch-Sattler, Synbooks-Verlag 2021. Zu beziehen über info@synbooks.de oder www.veraenderung-in-unsicheren-zeiten.de

„Social Distancing“ in Unternehmen

Home-Office in Zeiten von Corona ermöglicht es vielen Firmen und Menschen ihrer Arbeit nachzugehen und gleichzeitig das notwendige „Social Distancing“ einzuhalten.  

Vorteile wie Zeitersparnis, Flexibilität, Work-Life-Balance und auch das Weiterarbeiten in Quarantäne oder wenn die Kinder krank sind, stehen folgenden Nachteilen gegenüber:

  • das Fehlen von sozialen Kontakten und Austausch,
  • wenig Abwechslung im Alltag durch räumliche Begrenztheit
  • und die kontinuierliche Vermischung von Beruf und Privat.  Home-Office fördert das Vermischen von Privatem und Beruflichem.

Auswirkungen von Home Office

Es geht mir hier jedoch nicht um die Frage der Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen, sondern um die Auswirkungen, die Menschen im Home Office nach den Corona Monaten, bemerkt haben: Ein zunehmender Mangel an Kreativität, Ausgeglichenheit und Begeisterungsfähigkeit, mehr Anstrengung und eine tiefe Erschöpfung machen sich breit.  

Folgende drei Fragestellungen ziehen sich als roter Faden durch meine Abhandlung:

  • Was brauchen wir, um mit dieser Veränderung im Arbeitskontext umzugehen? 
  • Welche Chancen können wir nutzen?
  • Wie können wir die Belastung minimieren? 

Chancen hinsichtlich Familie und Beruf

Home-Office bietet große Chancen bei der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und privaten Interessen. Gerade die Zeitersparnis durch Wegfall des Arbeitsweges ermöglicht einen extra Zeitgewinn für eigene Bedürfnisse wie Sport, Bewegung, Zeit für sich selbst, den Partner/die Partnerin und die Familie. Größere Freiheiten bei der Zeiteinteilung ermöglichen eine terminliche Flexibilität, die bei Arztterminen und in besonderen Notsituationen wie eigener Krankheit oder der Krankheit von Familienangehörigen entlastend wirkt.

„Distant socialising“

Aus dem verordneten „social distancing“ im ersten und zweiten Lockdown, wurde über die diversen Videoplattformen ein “distant socialising“, das uns ermöglichte, private und berufliche Kontakte aufrecht zu erhalten und sogar aus dem improvisierten Home-Office weiterzuarbeiten.

Lesen Sie weiter!

In den einzelnen Abschnitten beschreibt Alexandra Carstens die weiteren, sicherlich auch für Sie sehr interessanten Inhalte:

  1. Die neuen Anstrengungen
  2. Gelingende Kommunikation im virtuellen Raum – geht das?
  3. Das Digitale im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung im Gehirn
  4.  Neuste Erkenntnisse aus der Forschung zur Belastung durch Videocalls, Stichwort Zoom-Fatigue
  5.  Beziehungsbedürfnisse im digitalen Kontakt
  6. Lösungen für den Alltag

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