Beziehungen


Christa Miller arbeitet seit vielen Jahren in einer Erziehungsberatungsstelle und hat sich verstärkt mit den Auswirkungen von Geburtserfahrungen auf die psychische Entwicklung von Kindern und Erwachsenen beschäftigt und damit, wie sich Geburtserfahrungen auf Mütter und Väter auswirken.

Familienbilder: Was trennt uns – was eint uns?


Allen gemeinsam ist die Verunsicherung im Umgang mit anderen Menschen und mit sich selbst. Das betrifft im übrigen auch Kinder, die ja ebenfalls ihr spontanes Verhalten zurückhalten mussten. Auf der einen Seite gibt es bei den Erwachsenen und Jugendlichen eine überschießende Feierlaune, die schnell in Aggression umschlagen kann, das Größenselbst, das so lange eingesperrt war und sich so endlich mal Luft verschaffen kann.

Die Angst vor der Freiheit




Der Bedarf an Unterstützung und Beratung und Psychotherapie ist hoch. Wir haben jede Woche viele neue Anfragen. Natürlich war das auch vor der Krise schon so. In deren Verlauf aber haben die Anfragen zugenommen. Die Palette der Belastungen, mit denen die Menschen zu uns kommen, ist weit gesteckt:

Wie geht es den Helfern, den Psychotherapeuten, Ärzten, den Coaches ...



Peter S. ist mit seiner Familie für einen Ausflug im Auto unterwegs. Die Eltern sitzen vorne, die 2 Kinder – 9 und 6 Jahre alt – hinten. Im Autoradio kommen die Nachrichten. Natürlich gibt es seit über einem Jahr keine Nachrichtensendung, die ohne Meldungen zur Pandemie auskommt. Peter und seine Frau unterhalten sich darüber. Auf einmal verstummen sie, weil die ältere der beiden Töchter laut zu weinen beginnt.

Verletzte Kinderseelen – Kollateralschaden von Pandemie und Lockdown?




Momentan kann eigentlich keine Psychotherapie im eigentlichen Sinne stattfinden, sondern im Wesentlichen Stabilisierung, weil die Menschen gar nicht die psychische Kraft haben, sich der Aufarbeitung der inneren Konflikte zu stellen. Da braut sich sozialpsychologisch in unserer Gesellschaft etwas zusammen, womit wir auch nach einem vermeintlichen Ende der Pandemie noch zu tun haben werden.

Morgengrauen – ohne Ende




Wie können wir besser mit dem Stress umgehen, den Corona und die Begleitumstände in uns auslösen?

Der Begründer von ROMPC®, Thomas Weil, schätzt, dass etwa 70 % unseres inneren Stresses „hausgemacht“ sind. Damit meint er, dass wir durch ungünstige Verarbeitungsstrategien wie „Gruselfantasien“, in denen wir uns alle möglichen Katastrophen ausmalen, durch unerreichbare Selbstansprüche oder einschränkende Grundüberzeugungen (sog. „Glaubenssätze“) unseren Stress vergrößern.

Corona und unser innerer Stress