Stress durch unser Denken


Dies ist eine der häufigsten Anlässe für Stress: Der Stress, den wir uns selber machen mit Hilfe unserer Gedanken: Gedankenstress. Das Schlimme ist, dass die zum Selbstläufer werden können. Ein kurzer belastender Gedanke führt zum nächsten, die Gedankenverbindung wird weiter ausgestaltet und verstetigt sich zu kreisendem Denken um dieselben einschränkenden Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen herum. Das nennen wir Gruselphantasien. Diese haben teilweise eine hohe Attraktivität, d.h. es ist schwer, sie sein zu lassen. Wenn wir einmal in diesen Gedankenkreisen sind, nehmen die eher zu in einem Wechsel aus belastenden Erinnerungen und Gruselphantasien. So bleiben wir in unserer eigenen Einschränkung gefangen.

Der Ausweg aus dem Gedankenstress:

Wir müssen es irgendwie schaffen, dieses Gedankenkarussel, diesen Gedankenstress zu unterbrechen. Das gelingt am besten, wenn wir die Ebene des Denkens verlassen und uns unserem Körper zuwenden. Denn die Gedanken führen zu spezifischen Anspannungen im Körper. Wenn wir es schaffen, diese körperlichen Spannungen zu unterbrechen, dann können wir damit zugleich das Gedankenkarussel anhalten. Der Stress nimmt insgesamt ab. Wir können innerlich wieder besser zur Ruhe kommen. Alternativ können wir auch noch andere Entkoppelungstechniken anwenden, wie wir sie im ROMPC benutzen.

Dasselbe gilt auch, wenn uns diese Gedanken morgens beim Aufwachen überfallen. Es sit zwar schwerer, dann gleich aufzustehen und aktiv zu werden, aber die Aktivierung macht tatsächlich vieles leichter. Bei leichteren bis mittelgradigen Depressionen kann das auch schon helfen.


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